Planungs­dokumente: Stadtteilzentrum Hochfeld

Textliche Festsetzungen

1. Art der baulichen Nutzung (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB, § 11 BauNVO)

1.1 Das Sondergebiet dient der Unterbringung eines Einkaufszentrums mit Einzelhandelsbetrieben sowie weiteren Versorgungs-, Dienstleistungs- und Gastronomieeinrichtungen.

1.2 Innerhalb des Einkaufszentrums sind folgende Nutzungen auf einer Verkaufsfläche von insgesamt maximal 4.050 m² zulässig:

  • Einzelhandelsbetriebe, mit folgenden Sortimenten und Verkaufsflächenobergrenzen:
  • Lebensmittelvollsortimenter einschließlich Getränke 1.800 m², dabei darf der Lebensmittelvollsortimenter 1.500 m² nicht überschreiten
  • Lebensmitteldiscounter   1.000 m²
  • Drogeriemarkt     750 m²
  • Weitere Einzelhandelsbetriebe mit einer Verkaufsflächenobergrenze von insgesamt 500 m²

1.3 Innerhalb des Einkaufszentrums sind außerdem zulässig:

  • Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe

2. Versorgungsleitungen (§ 9 Abs. 1 Nr. 13 BauGB)

2.1 Die Verlegung von Versorgungsleitungen ist nur unterirdisch zulässig.

3. Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft, Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen (§ 9 Abs. 1 Nr. 20 und 25 BauGB)

3.1 Innerhalb der Flächen zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen ist eine flächenhafte Bepflanzung aus heimischen Sträuchern und Bodendeckern zu pflanzen und dauerhaft zu erhalten. Die Bepflanzung ist so anzulegen, dass eine geschlossene Vegetationsdecke entsteht.

3.2 Je angefangene acht ebenerdige Stellplätze ist ein heimischer standortgerechter Laubbaum in der Qualität 12-14 cm Stammumfang (gemessen in 1 m Höhe) zu pflanzen, dauerhaft zu unterhalten und bei Abgang gleichwertig zu ersetzen (Artenliste siehe Anlage zur Begründung). Unter jedem Baum ist eine offene Vegetationsfläche von mindestens 12 m² anzulegen und gegen ein Überfahren zu sichern.

3.3 Müllbehälterstandorte sind durch Hecken zu begrünen und/oder durch andere geeignete Maßnahmen gegen Einsicht mit einer Höhe von mindestens 1,60 m abzuschirmen.

3.4 Zur Beleuchtung der Außenflächen im Bereich des Sondergebietes ist nur die Verwendung von Beleuchtungsanlagen zulässig, die ein für Insekten wirkungsarmes Spektrum aufweisen, wie zum Beispiel Natriumdampf-Niederdrucklampen oder LED-Lampen. Es sind staubdichte Leuchten zu verwenden. Die Lichtquellen sind zur Umgebung und zum Baumbestand hin abzuschirmen.