Groß Tarup- westlicher Teil

Flensburg
Verfahrensschritt
Beschlussfassung Öffentlichkeit Während der Auswertung der eingegangenen Einwendungen ist die Abgabe weiterer Stellungnahmen nicht möglich.
Zeitraum
05.12.2016 – 27.01.2017 Zeitraum für die Abgabe von Stellungnahmen. Stellungnahmen mit wichtigem Belang können auch nach Fristende direkt an den Ansprechpartner der Verwaltung eingereicht werden.
Behörde
Stadt Flensburg Bauleitpläne werden von der Kommune (Stadt bzw. der Gemeinde) aufgestellt.
Kurzinfo
Das städtebauliche Konzept sieht ein maßvoll verdichtetes Wohnquartier mit rund 34 mehrgeschossigen Wohngebäuden vor. Die Erschließung ist vom Tastruper Weg aus durch eine verkehrsberuhigte Stichstraße vorgesehen. Für einige Gebäude erfolgt die Erschließung über private Stiche mit entsprechenden Nutzungsrechten. Über die Wendeanlage hinaus ist eine Wegeverbindung zum Fuß des Bahndamms und von dort in Richtung Ringstraße vorgesehen.
Die Gebäude mit bis zu fünf Vollgeschossen werden sowohl in der Höhe als auch – bei längeren Gebäuden – in der Länge gestaffelt.
Ansprechpartner
Herr Jonas Rømer
Tel. 0461 - 85 28 05
stadtplanung@flensburg.de
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Hier sehen Sie die Stellungnahmen, die von Bürgerinnen und Bürgern zu diesem Verfahren eingereicht und veröffentlicht wurden.

Stellungnahme # 1000

Eingereicht am

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte auf diesem Wege Einspruch einlegen gegen die in der o.a. Bauleitplanung für den Bereich Groß-Tarup, westlicher Teil vorgesehene Geschosshöhe der Mehrfamilienhäuser. Dass zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums auch Mehrfamilienhäuser gehören ist unstrittig. Auch die Tatsache, dass dies für das o.a.Gebiet vorgesehen ist, ist aus meiner Sicht vertretbar. Allerdings passt meines Erachtens die teilweise vorgesehene Geschosshöhe  von 4 bzw. 5 Vollgeschossen plus Staffelgeschoss dort nicht in das exixtierende Stadtbild und die vorhandene Bebauung. Desweiteren befürchte ich, dass die Schallwellen des Bahndamms an den hohen Gebäuden geflektiert werden und die Bebauung im Bereich Vogelbeerenweg, Kreuzkoppel noch mehr con dem Bahnlärm beeinträchtigt wird. Eine  Geschosshöhe von max. 3+1 sollte hier angestrebt werden.

Stellungnahme # 1002

Eingereicht am

Sehr geehrte Stadtverwaltung,

hiermit reiche ich meinen Widerspruch zu der von Ihnen geplanten B-Planänderung für "Groß Tarup- westlicher Teil" ein (B-Plan 255).

Im ursprünglichen B-Plan vom 15.12.2014 ging man für den letzten Bauabschnitt (Osterfeld, Kiebitzring) noch von 1-geschossiger Bauweise aus [Traufenhöhe max. 4 Meter], im gesamten Baugebiet von maximal 3-geschossiger Bauweise.

Dieses wurde u.a. innerhalb der Begründung zum B-Plan wie folgt dargelegt: „Im gesamten Bauabschnitt 1 zwischen der Bahn und der K8 ist die Bebauung auf 1 Geschoss und eine maximale Firsthöhe von 9,00 m über Gelände begrenzt. Dies schafft eine ruhige und einheitliche Höhenstruktur der Bebauung im Quartier.“

B-Pläne enthalten lt. Aussage der Stadtverwaltung „rechtsverbindliche Festsetzungen für die Nutzung jedes einzelnen Grundstückes“ und sollten damit Planungs- und Investitionssicherheit sowie eine angepasste Verkehrs- und Parkraumnutzung garantieren.

Für mich und meine Investition in eine Immobilie am Stadtrand hier in Tarup sehe ich durch die von Ihnen geplante Bauantrags-Änderung eine sehr negative Entwicklung auf die Wohngebäude-Struktur innerhalb meines direkten Einzugsgebietes. Hinzu kommt eine expotential ansteigende KFZ Belastung durch viel höhere Bewohnerzahlen als initial geplant, und damit auch erhöhte Lärm- und Abgas-Entwicklung.

Tarup sticht in allen städtischen Untersuchungen der letzten 5 Jahre als positives Beispiel für ein Großteil der befragten Kriterien heraus, weil es eben nicht die Wohn- und Besiedelungs-Struktur hat wie bspw. Mürwik oder Engelsby. Weil man hier eben noch quasi ländlich lebt, wie viele Taruper noch bestätigen können, die hier vor 1974 noch nicht einmal zur Stadt Flensburg gehörten. Und weil eine 6-Geschossigkeit hier einfach nicht hinpasst, sondern nur in eng besiedelten Gebieten sinnvoll ist. Und weil diese "Hochhäuser" selbst in anderen Bauträger-gebunden Gebieten (bspw. Quartiersentwicklung Bahnhofstr. / Fruerlund) nicht gebaut werden, haben diese "Hohe Häuser am Stadtrand" (siehe Flensburger Tageblatt vom 05.12.) noch weniger verloren.

Selbst in der weltweit grössten Online Bibliothek Wikipedia wird Tarup als "heute noch als der dörflichste Stadtteil Flensburgs und ist durch landwirtschaftlich genutzte Felder von allen anderen Stadtteilen räumlich getrennt" bezeichnet. Und genau deshalb habe ich und haben andere hier investiert und hier ein Eigenheim gebaut.

Dieses, verbunden mit der immer noch unklaren Situation der K8 (derzeit stünden diese 6-geschossigen Gebäude ja noch quasi in einer Sackgasse) haben einen direkten, negativen Einfluß auf den Wiederverkaufswert meiner Immobilie. Daher lege ich einen persönlichen Widerspruch ein, verbunden mit ggf. weiteren juristischen Schritten.

Ich bitte zudem zu berücksichtigen, dass in Hochfeld und Groß-Tarup ca. 300 Familien Ihre langfristigen Eigentumsplanungen basierend auf Ihren bauplanerisch "rechtsverbindlichen Festsetzungen" getroffen haben und damit ca. 100 Mio. EUR investiert haben, um hier so zu wohnen, wie es die derzeitigen B-Pläne und deren Begründungen vorsehen. Ich bin der Auffassung, dass ein Investitionsvolumen in dieser Höhe auch zwangsweise ein Anrecht auf Mitsprache dieser Entscheidung mit sich bringen.

Eine Änderung von 1-Geschossigkeit zu 5+1-Geschossigkeit ohne vorherige Bürgerbeteiligung ist somit nicht akzeptabel. Umfragen unter den jetzigen Immobilienbesitzern zeigen zudem eine Tendenz von 100:4 GEGEN die geplante Massnahme!

Diese Menschen hier in Tarup erwarten daher, dass sie angehört werden - dass Sie ein direktes und einfaches Mitspracherecht haben. Daher muss die bestehende Planung mit 1-Geschossigkeit im letzten Bauabschnitt unbedingt beibehalten bleiben.

Mit der Bitte um Ihre schriftliche Stellungnahme.

Freundliche Grüße,

  Stefan Hufe

  Tarup - Hochfeld

Stellungnahme # 1005

Eingereicht am

Zu dem Bebauungsplan in Tarup-Süd: Die kurzfristigen Änderungen im Bebauungsplan für den Bau mehrgeschossiger Wohnblocks durch den SBV halte ich für falsch. Der Ortsteil Tarup hat bisher seine Wohnqualität und soziale Struktur durch Einfamilienhäuser und kleine Wohneinheiten. Das sollte auch so bleiben. Je höher die Wohnblocks, desto anonymer und unpersönlicher ist das Miteinander und das Nachbarschaftsgefühl. Auch für die Bewohner ist das Wohnen in großen und hohen Wohnblocks direkt am Bahndamm nicht ideal. Sinnvoller ist die Planung und der Ausbau von Gemeinschaftseinrichtungen zum Kennenlernen und Austausch. Auch die Verkehrsanbindungen und der Weiterbau der K8 sind vordringlicher als Hochhäuser in diesem Gebiet. Auch könnten größere Wohneinheiten in moderner Architektur geplant werden, die mehr Kommunikation ermöglicht. Das ist in den geplanten genormten und langweiligen Blöcken unmöglich.

Stellungnahme # 1007

Eingereicht am

Sehr geehrte Stadtverwaltung,
hiermit reiche ich meinen Widerspruch zu der von Ihnen geplanten B-Planänderung für "Groß Tarup- westlicher Teil" ein (B-Plan 255).
Im ursprünglichen B-Plan vom 15.12.2014 ging man für den letzten Bauabschnitt (Osterfeld, Kiebitzring) noch von 1-geschossiger Bauweise aus [ Traufenhöhe max. 4 Meter] , im gesamten Baugebiet von maximal 3-geschossiger Bauweise.
Dieses wurde u.a. innerhalb der Begründung zum B-Plan wie folgt dargelegt: „Im gesamten Bauabschnitt 1 zwischen der Bahn und der K8 ist die Bebauung auf 1 Geschoss und eine maximale Firsthöhe von 9,00 m über Gelände begrenzt. Dies schafft eine ruhige und einheitliche Höhenstruktur der Bebauung im Quartier.“
B-Pläne enthalten lt. Aussage der Stadtverwaltung „rechtsverbindliche Festsetzungen für die Nutzung jedes einzelnen Grundstückes“ und sollten damit Planungs- und Investitionssicherheit sowie eine angepasste Verkehrs- und Parkraumnutzung garantieren.
Für mich und meine Investition in eine Immobilie am Stadtrand hier in Tarup sehe ich durch die von Ihnen geplante Bauantrags-Änderung eine sehr negative Entwicklung auf die Wohngebäude-Struktur innerhalb meines direkten Einzugsgebietes. Hinzu kommt eine expotential ansteigende KFZ Belastung durch viel höhere Bewohnerzahlen als initial geplant, und damit auch erhöhte Lärm- und Abgas-Entwicklung.
Tarup sticht in allen städtischen Untersuchungen der letzten 5 Jahre als positives Beispiel für ein Großteil der befragten Kriterien heraus, weil es eben nicht die Wohn- und Besiedelungs-Struktur hat wie bspw. Mürwik oder Engelsby. Weil man hier eben noch quasi ländlich lebt, wie viele Taruper noch bestätigen können, die hier vor 1974 noch nicht einmal zur Stadt
Flensburg gehörten. Und weil eine 6-Geschossigkeit hier einfach nicht hinpasst, sondern nur in eng besiedelten Gebieten sinnvoll ist. Und weil diese "Hochhäuser" selbst in anderen Bauträger-gebunden Gebieten (bspw. Quartiersentwicklung Bahnhofstr. / Fruerlund) nicht gebaut werden, haben diese "Hohe Häuser am Stadtrand" (siehe Flensburger Tageblatt vom 05.12.) noch weniger verloren.
Selbst in der weltweit grössten Online Bibliothek Wikipedia wird Tarup als "heute noch als der dörflichste Stadtteil Flensburgs und ist durch landwirtschaftlich genutzte Felder von allen anderen Stadtteilen räumlich getrennt" bezeichnet. Und genau deshalb habe ich und haben andere hier investiert und hier ein Eigenheim gebaut.
Dieses, verbunden mit der immer noch unklaren Situation der K8 (derzeit stünden diese 6-geschossigen Gebäude ja noch quasi in einer Sackgasse) haben einen direkten, negativen Einfluß auf den Wiederverkaufswert meiner Immobilie. Daher lege ich einen persönlichen Widerspruch ein, verbunden mit ggf. weiteren juristischen Schritten.
Ich bitte zudem zu berücksichtigen, dass in Hochfeld und Groß-Tarup ca. 300 Familien Ihre langfristigen Eigentumsplanungen basierend auf Ihren bauplanerisch "rechtsverbindlichen Festsetzungen" getroffen haben und damit ca. 100 Mio. EUR investiert haben, um hier so zu wohnen, wie es die derzeitigen B-Pläne und deren Begründungen vorsehen. Ich bin der
Auffassung, dass ein Investitionsvolumen in dieser Höhe auch zwangsweise ein Anrecht auf Mitsprache dieser Entscheidung mit sich bringen.
Eine Änderung von 1-Geschossigkeit zu 5+1-Geschossigkeit ohne vorherige Bürgerbeteiligung ist somit nicht akzeptabel. Umfragen unter den jetzigen Immobilienbesitzern zeigen zudem eine Tendenz von 100:4 GEGEN die geplante Massnahme!
Diese Menschen hier in Tarup erwarten daher, dass sie angehört werden - dass Sie ein direktes und einfaches Mitspracherecht haben. Daher muss die bestehende Planung mit 1-Geschossigkeit im letzten Bauabschnitt unbedingt beibehalten bleiben.
Mit der Bitte um Ihre schriftliche Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Lohse

Tarup-Hochfeld

Stellungnahme # 1013

Eingereicht am

Sehr geehrte Stadtverwaltung,

hiermit reiche ich meinen Widerspruch zu der von Ihnen geplanten B-Planänderung für "Groß Tarup- westlicher Teil" ein (B-Plan 255).

Im ursprünglichen B-Plan vom 15.12.2014 ging man für den letzten Bauabschnitt (Osterfeld, Kiebitzring) noch von 1-geschossiger Bauweise aus [Traufenhöhe max. 4 Meter], im gesamten Baugebiet von maximal 3-geschossiger Bauweise.

Dieses wurde u.a. innerhalb der Begründung zum B-Plan wie folgt dargelegt: „Im gesamten Bauabschnitt 1 zwischen der Bahn und der K8 ist die Bebauung auf 1 Geschoss und eine maximale Firsthöhe von 9,00 m über Gelände begrenzt. Dies schafft eine ruhige und einheitliche Höhenstruktur der Bebauung im Quartier.“

B-Pläne enthalten lt. Aussage der Stadtverwaltung „rechtsverbindliche Festsetzungen für die Nutzung jedes einzelnen Grundstückes“ und sollten damit Planungs- und Investitionssicherheit sowie eine angepasste Verkehrs- und Parkraumnutzung garantieren.

Für mich und meine Investition in eine Immobilie am Stadtrand hier in Tarup sehe ich durch die von Ihnen geplante Bauantrags-Änderung eine sehr negative Entwicklung auf die Wohngebäude-Struktur innerhalb meines direkten Einzugsgebietes. Hinzu kommt eine expotential ansteigende KFZ Belastung durch viel höhere Bewohnerzahlen als initial geplant, und damit auch erhöhte Lärm- und Abgas-Entwicklung.

Tarup sticht in allen städtischen Untersuchungen der letzten 5 Jahre als positives Beispiel für ein Großteil der befragten Kriterien heraus, weil es eben nicht die Wohn- und Besiedelungs-Struktur hat wie bspw. Mürwik oder Engelsby. Weil man hier eben noch quasi ländlich lebt, wie viele Taruper noch bestätigen können, die hier vor 1974 noch nicht einmal zur Stadt Flensburg gehörten. Und weil eine 6-Geschossigkeit hier einfach nicht hinpasst, sondern nur in eng besiedelten Gebieten sinnvoll ist. Und weil diese "Hochhäuser" selbst in anderen Bauträger-gebunden Gebieten (bspw. Quartiersentwicklung Bahnhofstr. / Fruerlund) nicht gebaut werden, haben diese "Hohe Häuser am Stadtrand" (siehe Flensburger Tageblatt vom 05.12.) noch weniger verloren.

Selbst in der weltweit grössten Online Bibliothek Wikipedia wird Tarup als "heute noch als der dörflichste Stadtteil Flensburgs und ist durch landwirtschaftlich genutzte Felder von allen anderen Stadtteilen räumlich getrennt" bezeichnet. Und genau deshalb habe ich und haben andere hier investiert und hier ein Eigenheim gebaut.

Dieses, verbunden mit der immer noch unklaren Situation der K8 (derzeit stünden diese 6-geschossigen Gebäude ja noch quasi in einer Sackgasse) haben einen direkten, negativen Einfluß auf den Wiederverkaufswert meiner Immobilie. Daher lege ich einen persönlichen Widerspruch ein, verbunden mit ggf. weiteren juristischen Schritten.

Ich bitte zudem zu berücksichtigen, dass in Hochfeld und Groß-Tarup ca. 300 Familien Ihre langfristigen Eigentumsplanungen basierend auf Ihren bauplanerisch "rechtsverbindlichen Festsetzungen" getroffen haben und damit ca. 100 Mio. EUR investiert haben, um hier so zu wohnen, wie es die derzeitigen B-Pläne und deren Begründungen vorsehen. Ich bin der Auffassung, dass ein Investitionsvolumen in dieser Höhe auch zwangsweise ein Anrecht auf Mitsprache dieser Entscheidung mit sich bringen.

Eine Änderung von 1-Geschossigkeit zu 5+1-Geschossigkeit ohne vorherige Bürgerbeteiligung ist somit nicht akzeptabel. Umfragen unter den jetzigen Immobilienbesitzern zeigen zudem eine Tendenz von 100:4 GEGEN die geplante Massnahme!

Diese Menschen hier in Tarup erwarten daher, dass sie angehört werden - dass Sie ein direktes und einfaches Mitspracherecht haben. Daher muss die bestehende Planung mit 1-Geschossigkeit im letzten Bauabschnitt unbedingt beibehalten bleiben.

 

Stellungnahme # 1016

Eingereicht am

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Widerspruch gegen die von Ihnen geplanten Baumassnahmen im Rahmen der B-Planänderung 255, Groß Tarup, ein.

Begründung: In der Bürgerversammlung vom 11.10.2016 wurde den Tarupern eine Veränderung des B-Planes von 1-Geschossigkeit auf 3-Geschossigkeit mit zzgl. Staffelgeschoss-Ausbau vorgestellt. Lediglich dieser Vorschlag wurde mit 11 zu 1 Stimmen vom Planungsausschluß angenommen; eine 5+1 Geschossigkeit ist nicht Bestandteil der vorgestellten Pläne gewesen!

Jetzt im Nachhinein diese Planungen einseitig zu verändern, ist nicht im Sinne der Taruper Bürger, was Umfragen deutlich bestätigen: die Ablehnung der 5+1 Geschossigkeit liegt bei 86% der über 100 Teilnehmer der beiden unabhängigen Befragungen in Alt-Tarup als auch in Tarup-Hochfeld.

Zudem können sich die neu hinzugezogenen Anwohner sowie derzeitige und zukünftige Bauherren aus Groß-Tarup noch kaum hierzu äussern, da diese noch nicht ausreichend informiert sind bzw. sich noch nicht an bestehende Kommunikationsplattformen anbinden konnten; aber genau diese Bewohner trifft die von Ihnen favorisierte Baumassnahmen am härtesten, da sie unmittelbar betroffen sind was Sicht-, Lärm- und Verkehrs-Einschränkungen betrifft

Stellungnahme # 1018

Eingereicht am

Auch ich bin gegen eine dermaßen hohe Bebauung in Traup. Ich wünsche, dass Tarup und Tastrups Umgebung ihren ländlichem Charme erhalten kann. Ein dermaßen hochgeschossiges Gebäude passt hier nicht ins Bild.

Freundliche Grüße

Anne kuhlgatz

Stellungnahme # 1019

Eingereicht am

Hiermit möchte ich Widerspruch gegen die geplanten mehrstöckigen Wohnungen einlegen.

Für mich und meine Investition in eine Immobilie am Stadtrand hier in Tarup sehe ich durch die von Ihnen geplante Bauantrags-Änderung eine sehr negative Entwicklung auf die Wohngebäude-Struktur innerhalb meines direkten Einzugsgebietes. Hinzu kommt eine expotential ansteigende KFZ Belastung durch viel höhere Bewohnerzahlen als initial geplant, und damit auch erhöhte Lärm- und Abgas-Entwicklung.

Tarup sticht in allen städtischen Untersuchungen der letzten 5 Jahre als positives Beispiel für ein Großteil der befragten Kriterien heraus, weil es eben nicht die Wohn- und Besiedelungs-Struktur hat wie bspw. Mürwik oder Engelsby. Weil man hier eben noch quasi ländlich lebt, wie viele Taruper noch bestätigen können, die hier vor 1974 noch nicht einmal zur Stadt Flensburg gehörten. Und weil eine 6-Geschossigkeit hier einfach nicht hinpasst, sondern nur in eng besiedelten Gebieten sinnvoll ist. Und weil diese "Hochhäuser" selbst in anderen Bauträger-gebunden Gebieten (bspw. Quartiersentwicklung Bahnhofstr. / Fruerlund) nicht gebaut werden, haben diese "Hohe Häuser am Stadtrand" (siehe Flensburger Tageblatt vom 05.12.) noch weniger verloren.

Selbst in der weltweit grössten Online Bibliothek Wikipedia wird Tarup als "heute noch als der dörflichste Stadtteil Flensburgs und ist durch landwirtschaftlich genutzte Felder von allen anderen Stadtteilen räumlich getrennt" bezeichnet. Und genau deshalb habe ich und haben andere hier investiert und hier ein Eigenheim gebaut.

Dieses, verbunden mit der immer noch unklaren Situation der K8 (derzeit stünden diese 6-geschossigen Gebäude ja noch quasi in einer Sackgasse) haben einen direkten, negativen Einfluß auf den Wiederverkaufswert meiner Immobilie. Daher lege ich einen persönlichen Widerspruch ein, verbunden mit ggf. weiteren juristischen Schritten.

Ich bitte zudem zu berücksichtigen, dass in Hochfeld und Groß-Tarup ca. 300 Familien Ihre langfristigen Eigentumsplanungen basierend auf Ihren bauplanerisch "rechtsverbindlichen Festsetzungen" getroffen haben und damit ca. 100 Mio. EUR investiert haben, um hier so zu wohnen, wie es die derzeitigen B-Pläne und deren Begründungen vorsehen. Ich bin der Auffassung, dass ein Investitionsvolumen in dieser Höhe auch zwangsweise ein Anrecht auf Mitsprache dieser Entscheidung mit sich bringen.

Eine Änderung von 1-Geschossigkeit zu 5+1-Geschossigkeit ohne vorherige Bürgerbeteiligung ist somit nicht akzeptabel. Umfragen unter den jetzigen Immobilienbesitzern zeigen zudem eine Tendenz von 100:4 GEGEN die geplante Massnahme!

Diese Menschen hier in Tarup erwarten daher, dass sie angehört werden - dass Sie ein direktes und einfaches Mitspracherecht haben. Daher muss die bestehende Planung mit 1-Geschossigkeit im letzten Bauabschnitt unbedingt beibehalten bleiben

Stellungnahme # 1021

Eingereicht am

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Weg möchten wir Einspruch gegen die geplante Änderung des Bebauungsplans "Groß-Tarup, westlicher Teil" einlegen.

Seit 9 Jahren wohnen wir in Tarup und gerade wegen der ländlichen Struktur des Ortsteiles fühlen wir uns hier wohl und haben lange eine Möglichkeit gesucht hier ein eigenes Haus zu bauen.

Nun leben wir im Fitisring und können die Entwicklung direkt vor unserer Haustür beobachten.

Wie sehr eine mehrgeschossige Blockbauweise eine Landschaft verändert, kann man schon heute an den entstehenden Häusern ( 3+1) am Tastruper Weg erkennen, deshalb sind wir der Meinung, dass eine noch höhergeschossige Bebauung ( 5+1) nicht in diesen Stadtteil passt.

Auch sind wir besorgt über die bestehende und sich mit zunehmender Anwohnerzahl verdichtende Verkehrssituation.Schon jetzt hat der Verkehr über die Hochfelder Landstraße, sowie den Tastruper Weg stark zugenommen. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden kaum eingehalten.

Die Einfahrt zum geplanten Baugebiet wird direkt von unserem Schulweg gekreuzt!

Außerdem sind wir der Ansicht, dass im geplanten Baugebiet zu wenig Parkplätze/Stellplätze für die Menge an Bewohnern, Besuchern etc. geplant sind. Die einzige weitere Parkmöglichkeit besteht dann entlang des Tastruper Weges - für uns der Fuß- , Rad- und Schulweg!

Die Erreichbarkeit der neuen Baugebiete durch öffentliche Verkehrsmittel ist nach wie vor ungeklärt.

In einem Artikel der SHZ vom 11.3.2016 spricht der städtische Chefplaner Dr. Peter Schroeders über den Bebauungsplan "Tarup Dorf". Darin bemerkt er, es werde keine mehrstöckigen Häuser geben, auch keinen sozialen Wohnungsbau, der passe hier nicht hin. Es gehe hier um eine " behutsame, kleinteilige Ortsrandgestaltung".

Genau dies fordern wir für den gesamten Taruper Ortsrand!!

Mit freundlichen Grüßen 

Hannelore und Matthias Ronneberger